Gewalt fängt da an, wo Wissen aufhört. 

 

Gewalt im Umgang mit Tieren in jeglicher Form lehne ich ab. Da dies schon allein aus ethischer Sicht nicht akzeptabel ist und zudem auch nachhaltig negative Folgen in Bezug auf das Verhalten des Hundes (z.B. das Entstehen von Aggressionsverhalten) mit sich bringen kann, haben Zwangsmaßnahmen in meinem Training keinen Platz - die Basis für eine gute Bindung zwischen Mensch und Hund liegt vielmehr in gegenseitigem Vertrauen und dem respektvollen Umgang mit dem Partner Hund.

 

Mein Trainingsansatz beruht auf dem Prinzip der positiven Verstärkung, das heißt, erwünschtes Verhalten wird durch Belohnung verstärkt.

Der Hund ist dadurch motiviert, ein sich lohnendes Verhalten künftig häufiger zu zeigen.

Selbstverständlich gibt es auch bei dieser Art des Miteinanders Regeln und es werden Grenzen gesetzt. Aber auch eventuell erforderliche negative Konsequenzen auf ein unerwünschtes Verhalten bedürfen keiner Gewalt, sondern wir bringen dem Hund Strategien (Alternativ-verhalten) bei, wie er zukünftig in solchen Situationen reagieren kann.

Diese seit vielen Jahren bewährte Trainingsmethode, kombiniert mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Verhaltens-forschung, bildet eine solide Basis für ein erfolgreiches Training.

 

Jedes Mensch-Hund-Team wird individuell nach dessen Fähigkeiten gefördert - keiner, ob Mensch oder Hund, soll etwas leisten, zu dem er (noch) nicht in der Lage ist.

 

Und natürlich darf der Spaß beim Lernen für Mensch und Hund nicht zu kurz kommen!

 

 

In diesem Sinne lassen Sie uns gemeinsam nach dem Motto einer lieben Trainerkollegin handeln:

 

Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Seien auch Sie der beste Freund Ihres Hundes.

Tanja Bischof